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Haus
Schadstoffe in Fertighäusern

Formaldehyd in Fertighäusern - eine IfAU-Studie

Zusammenfassung

Im Vergleich zu herkömmlich erbauten Wohnhäusern werden in Fertighäusern viele Holzwerkstoffe eingesetzt, die meistens Formaldehyd enthalten. Ein typisches Beispiel dafür sind die Wandelemente. Auch wenn der verwendete Holzwerkstoff als emissionsarm eingestuft ist, kann der großflächige Einsatz durch die hohe Raumbeladung zu erhöhten Formaldehyd-Konzentrationen in der Raumluft führen. In kleinen Räumen ist die Raumbeladung aufgrund der großen Wandflächen im Verhältnis zu dem kleinen Raumluftvolumen besonders hoch. Zusätzlich können noch weitere Formaldehyd-Quellen wie Möbel oder Paneele vorhanden sein. Bei älteren Fertighäusern mit emissionsreichen Materialien kann es zu Formaldehyd-Konzentrationen von 300 µg/m³ Raumluft und darüber kommen. Durch das für Fertighäuser typische Hohlraumsystem der Wände kann sich außerdem Formaldehyd, das an einer Stelle des Hauses z.B. durch einen Wasserschaden freigesetzt wird, im ganzen Haus verteilen. Das gilt natürlich auch für andere flüchtige Stoffe.

Im Rahmen dieser Studie wird die Belastung von Fertighäusern mit Formaldehyd in Abhängigkeit von Baujahr und Hersteller ermittelt. Auf weitere in Fertighäusern potenziell auftretende Schadstoffe wie Holzschutzmittel (insbesondere PCP und Lindan) oder Flammschutzmittel (PCB) wird hingewiesen.


Inhalt der IfAU-Studie


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